Neue Studie im Auftrag von Greenpeace veröffentlicht

Greenpeace hat eine Umfrage zum Kleidungskaufverhalten der Deutschen veröffentlicht. Die vom Institut Nuggets durchgeführte Studie befragte 1011 Personen zwischen 18 und 69. Mit eindeutigen Ergebnissen: Die meisten kaufen sich eher neue Bekleidung, als kaputte reparieren zu lassen und nicht genutzte zu spenden, tauschen oder verschenken.

5,2 Milliarden Kleidungsstücke liegen in den deutschen Schränken, 40 Prozent davon werden selten oder nie getragen. Die Deutschen sortieren schnell wieder aus, bei Schuhen wird dies besonders deutlich: Jeder Achte trägt seine Schuhe weniger als ein Jahr, kaum einer repariert Kleidung noch.

(aus: https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/textilindustrie/mode-bewusst)

Die Gründe dafür sind vielzählig. Auf der Hand liegt allerdings: Durch die Dumpingpreise namhafter Modehausketten kann sich jeder mal eben schnell noch ein neues Oberteil oder einen neuen Rock kaufen. Mode wird zum Mitnehmartikel. Der bewusste Konsum rückt in den Hintergrund.

Alternativen gäbe es genügend: Mode kaufen, die zeitloser ist und so über mehrere Jahre getragen werden kann. Kleidung tauschen, verleihen oder weiter verkaufen. Alte Kleidung mit kreativen Details neu aufpeppen. Auf welche Kriterien Sie achten können, um hochwertige Bekleidung von langer Lebensdauer zu kaufen, finden Sie hier.

Die ausführlichen Ergebnisse der Greenpeace-Umfrage finden Sie online unter www.greenpeace.de.

 

Bild © Greenpeace Michael Loewa

 

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