So können Sie den Obsthandel gerechter machen!

Nicht nur in der Textilindustrie ist fairer Handel ein Thema. Auch im Lebensmittelsektor ist diese Thematik eine große Aufgabe. Die internationale Kampagne „Make Fruit Fair“ hat es sich zum Ziel gesetzt, den Handel tropischer Früchte sozial und ökologisch verträglicher zu gestalten, da – ähnlich wie im textilen Bereich – die Bedingungen der Produzenten und Arbeiter vor Ort sehr oft schlecht sind. Auch hier muss ein Umdenken der Unternehmen, Regierungen und nicht zuletzt der Konsumenten erfolgen, um guten Gewissens Früchte wie Ananas oder Bananen schlemmen zu können. Make Fruit Fair möchte gemeinsam mit seinen Partnern essentielle Sozial- und Umweltstandards durchsetzen.

Make Fruit Fair fordert von den Fruchthandelskonzernen und Supermärkten:

  • Die Zahlung existenzsichernder Löhne und Preise auf den Plantagen zu gewährleisten, von denen sie tropische Früchte beschaffen.
  • Die Einhaltung von Arbeitsrechten zu garantieren, einschließlich des Rechtes, sich in unabhängigen Gewerkschaften zu organisieren.
  • Für den Schutz der Umwelt und eine Verringerung des Einsatzes hochgiftiger Pflanzenschutzmitteln zu sorgen.

… und von den Regierungen:

  • Den Missbrauch der Einkaufsmacht der Supermärkte zu beenden.
  • Sicherzustellen, dass Unternehmen für die Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern haftbar gemacht werden können.
  • Eine Politik für faire und nachhaltige Fruchtproduktion zu unterstützen.

Wenn Sie mehr über die Kampagne erfahren und die Petition unterzeichnen wollen, können Sie das unter: www.makefruitfair.de

Bild © Make Fruit Fair

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